Die ewige Gretchenfrage beim IT-Bereitstellungsmodell: Lokales Rechenzentrum vs. Cloud

Februar 10, 2021

Die ewige Gretchenfrage beim IT-Bereitstellungsmodell: Lokales Rechenzentrum vs. Cloud

Datenzentren sind nicht umsonst das Rückgrat der digitalen Welt. Auch wir müssen uns immer wieder der Frage stellen, was nun besser ist. Das vorab, den heiligen Gral gibt es nicht. 

On-Premise, bedeutet wortwörtlich übersetzt „vor Ort“ und bezeichnet eine IT-Infrastruktur, die im eigenen Rechenzentrum verwaltet wird. Hingegen Bereitstellungsmodelle der Cloud Lösungen sind, die internetbasiert zur Verfügung gestellt werden.

Bei beiden Varianten geht es um Speicherplatz, Rechenleistung, Ausführung von Anwendungssoftware oder Dienstleistungen für die Kommunikation, das Projektmanagement oder lapidar gesagt, um das Verwalten von Daten. 

Acht Gründe, die für eine On-Premise Infrastruktur sprechen

Vorteile, weshalb Unternehmen ein eigenes Rechenzentrum hosten sollten gibt es viele. Wir haben uns acht Gründe herausgepickt:  

  1. Kontrolle über die Infrastruktur und die zu verarbeitenden Daten
  2. Schutz von kritischen Prozessen bzw. sensiblen Daten
  3. Kürzere Latenzzeiten, weil die Datenverarbeitung in Echtzeit stattfindet
  4. Zugriff auf Daten auch ohne Internet
  5. Weiterentwicklungs- und Personalisierungsmöglichkeiten 
  6. IT-Know-How im eigenen Haus
  7. Unabhängigkeit von Cloud-Anbietern 
  8. Leistungsfähiges Anlagegut und keine ständigen Investitionsüberlegungen

Nachteile eines eigenen Rechenzentrums

Trotz all dieser Vorteile erfordert ein Rechenzentrum zuerst große Investitionen in der Anschaffung sowie für den laufenden Betrieb. Das beginnt bei Servern und Storage Lösungen und geht über zu laufenden Software- und Betriebskosten. Auch Kapazitäts- und Notfallpläne sollten nicht unterschätzt werden. Summa Summarum: das eigene Rechenzentrum kann sich zu einem großen Kostenfaktor entpuppen, dass es zu amortisieren gilt. 

Acht Vorteile von Cloud-Lösungen

 

  1. Keine Investitionskosten für Hardware
  2. Schnellere und günstigere Implementierung neuer Anwendungen
  3. Weniger Verwaltungsaufwand
  4. Geringere IT-Personalkosten
  5. Gesteigerte Flexibilität durch Auslagerung
  6. Schnellere Skalierung des Bedarfs 
  7. Konzentration auf das eigene Kerngeschäft
  8. Zugriff auf standardisierte, aktuelle Produkte und Dienstleistungen

Nachteile von Cloud-Lösungen

Bei Cloud-Lösungen werden Ressourcen auf externe Server ausgelagert. Somit haben Sie weder Investitionskosten noch laufende Kosten für die Weiterentwicklung oder den Betrieb (Kühlung usw.). Jedoch werden Ihnen monatlich oder jährlich Nutzungsgebühren in Rechnung gestellt. Setzen Sie beispielsweise ganzheitlich auf Cloud-Lösungen ergibt sich für Sie ein Abhängigkeitsrisiko. Außerdem geben Sie Ihre Datenhoheit ab. Sie verlieren die uneingeschränkte Kontrolle über Ihr Datenmanagement. Außerdem können Sie diese Infrastrukturlösung weniger personalisieren, Sie profitieren jedoch von niedrigeren Kosten. 

 

Unser Schlusswort: Nehmen Sie sich das Beste von beiden Welten!

 

Unser Fazit ist, nehmen Sie sich das Beste beider Welten. Ganz ohne Cloud geht es mittlerweile schon gar nicht mehr. Daher setzen viele Unternehmen auf eine Mischform, die Hybrid Cloud.  Dabei gibt es verschiedene Varianten, die sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden. Es kann beispielsweise vor Ort Rechenleistung bereitgestellt und nur datenschutzrelevante Daten im Rechenzentrum gespeichert und verarbeitet werden, während die restlichen Daten sich auf Cloud-Servern befinden.  

Wenn Sie Hilfe bei der Ausrichtung und Strategie Ihrer IT-Infrastruktur benötigen, stehen wir Ihnen gerne hier zur Verfügung. 

 

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